Gubbio ist die mittelalterlichste Stadt Umbriens, da ihre Palazzi, Straßen und Architekturwerke die typischen Merkmale des Mittelalters bewahrt haben und das Gesamtbild dazu beiträgt, eine wahrhaft einzigartige Atmosphäre zu schaffen.

Der Dom mit den Werken der bedeutendsten hiesigen Künstler des 16.Jh.; der prächtige Aussichtsplatz Piazza Grande mit dem gotischen Palazzo dei Consoli, Wahrzeichen der Stadt, der von der Bedeutung Gubbios im Mittelalter zeugt und die sieben „Iguvinischen Tafeln“ beherbergt, das wichtigste, auf den Zeitraum zwischen dem dritten und zweiten Jahrhundert v. Chr. datierte Zeugnis des italischen Volkes; das Haus des Hl. Ubaldus, ein antiker Turm, in dem der Schutzheilige von Gubbio zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert wohnte; die Basilika Sant´Ubaldo auf dem Gipfel des Monte Ingino (908m.ü.M.), in der die sterblichen Überreste des Heiligen und die berühmten „Ceri“ aufbewahrt sind – dies alles sind wesentliche Elemente einer weltweit wahrhaft einmaligen Stadt.

Das Fest der Ceri (Kerzen) findet am 15. Mai jedes Jahres statt und ist zweifellos eines der weltweit berühmtesten Feste: Ein verrückter Wettlauf der Einwohner, die die „ceri“ auf ihren Schultern bis zum Monte Ingino tragen. Dieses Fest ist geprägt von starker Emotionalität, die auch das gesamte Publikum mitreißt. Der Wettlauf mit den „ceri“, drei riesige, ca. 4 Zentner schwere Holzkerzen mit den Statuen des Hl. Ubaldus, des Hl. Georg und des Hl. Antonius, die auf den Schultern entlang den charakteristischen Gassen der Stadt bis hinauf zum Monte Ingino getragen werden, ist eine der außergewöhnlichsten religiösen Volksveranstaltungen der Welt.

Es ist daher kein Zufall, dass auf dem Wappen der Region Umbrien die „ceri“ von Gubbio zu sehen sind.

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